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Durch meine
Wortkunststudien beschäftige ich mich mit dem Grenzbereich
Kunstliteratur/Literaturkunst, welcher auch schon im Dadaismus Möglichkeiten
einer bildnerischen Ausdrucksform gefunden hat.
Im Gegensatz zu den
Beweggründen des frühen Dadaismus verstehe ich meine Arbeit jedoch nicht als
Aufbe- gehren gegen das starre, bestehende Regelement des Wortgebrauchs und der
damit verbundenen Gesellschaftsform, sondern sehe sie als bildhafte Veränderung
und neue Sinngebung: das Wort dient in diesem Falle eher unterschwellig dem
Sinn, um so mehr aber der bildhaften Erfahrbarkeit durch seine veränderte
Ansicht.
Die
unterschiedlichsten Trägermaterialien, Versaufteilungen, Wortzerfaserungen und
Textbearbeitungen lassen in sich eigenständige Kunstwerke entstehen, die unabhängig
von der Textaussage ein neues Objekt bilden; vom Inhalt losgelöste Umstrukturierungen
des Satzbaues und Wortneuschöpfungen entwickeln- in andere sichtbare Formen
gebracht- eine teilweise überraschende
Sichtweise auf Wort, Kunst und Sprachgebrauch.

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passwege
variation I
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Plexiglas
/ Druck/ Orange
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220 x 20 cm
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